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Ludwig XVI Mit 19 Jahren wurde Ludwig XVI König, nachdem sein Großvater Ludwig XV am 10. Mai 1774 starb. Zu Beginn suchte Ludwig XVI einen Ratgeber, der ihm beistehen sollte. Es wurde der 73 Jahre alte Staatssekretär Graf von Maurepas. Am 11. Juni 1775 wurde Ludwig XVI in Reims gekrönt.

Trotz hoher Schulden, die der Staat in Frankreich verursachte, baute Ludwig XVI die Marine aus. Damit hatte er das Ziel erreicht, dass Frankreich als Seemacht an Stärke gewonnen hatte und wieder mit Großbritannien auf einer Stufe stand. Frankreich zog neben den USA in den Krieg, als die Vereinigten Staaten 1777 die Unabhängigkeit für sich gewonnen hatten. Zwar konnte Frankreich der USA zur Unabhängigkeit verhelfen, jedoch hat der Krieg eine finanzielle Katastrophe hinterlassen.

Insgesamt hatte Ludwig XVI nur wenig Interesse daran, dem Bündnispartner Österreich zu helfen. Als ein Krieg zwischen Österreich und Preußen drohte, bat Joseph II. Ludwig darum, zwischen den Staaten zu vermitteln und eine militärische Truppe zur Verfügung zu stellen, sollte Preußen deutliche Zeichen für den Krieg setzen. Diese Bitte war bereits 1756 vertraglich festgelegt worden.

Zwei Wochen später, am 30. März 1778, äußerte sich Ludwig und erklärte, die Rolle als Vermittler gehe über seinen Stand hinaus. Er sagte zudem, sollte Preußen erste Schritte gegen Österreich vorgehen, würde Ludwig XVI nur Neutralität zeigen.

Als Friedrich der Große am 7. Juli 1778 in Böhmen einmarschierte, kehrte Ludwig XVI Österreich erneut den Rücken. Jedoch vermittelte er zwischen Österreich und den Niederlanden, als 1784 ein Krieg bevorstand. Er konnte zwischen den beiden Ländern frieden und zudem ein Bündnis mit Holland schließen.

Zu Beginn seiner Herrschaft war Ludwig XVI bei seinem Volk sehr beliebt. Er war der Meinung, bei seinem Volk angesehen zu werden, würde dem königlichen Hofe und dem Königtum selbst gut tun. Um seinem Volk gerecht zu werden, gab er also in vielen Forderungen nach. Diese Beliebtheit sollte vorallem in den ersten neun Jahren anhalten.

Nach dieser Zeit sollte sich jedoch schnell zeigen, dass sich ein Großteil Frankreichs gegen Ludwig XVI verschwor. Auch wenn er über England siegte, riss der Krieg Frankreich nur noch mehr in die Schulden. Amerikanische Soldaten, die in Frankreich eingesetzt wurden, brachten ihren eigenen Grundgedanken unter das Volk. Immer mehr Adlige gingen mit ihrer Politik gegen die französische Monarchie. Auch der Betrugsskandal, in dem die Königin verwickelt war, sorgte dafür, dass das Volk sich immer mehr gegen den König stellte.


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